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Ruhestandsplanertipp 4 / 2010


Der Ruhestandsplaner-Tipp
Präsentiert von Petra Neumann, der ersten Ruhestandsplanerin in Ostfriesland


Zwei Banken für alle Fälle

Als Ruhestandsplaner haben wir eine große Verantwortung, die finanzielle Unabhängigkeit unserer Klienten bis ins hohe Alter zu verwirklichen und zu sichern. Eine wichtige Weichenstellung ist dabei oft die Trennung der Banken in eine finanzierende und eine, bei der Guthaben geführt werden.

Dass die Beratung bei Banken oft nicht die beste ist hat die Stiftung Warentest gerade erst wieder festgestellt. Als Ruhestandsplaner sehen wir in der Praxis viele, auch gut situierte Familien, die im Alter regelrecht verarmen werden. Der Grund: Es wurde versäumt zu ermitteln, mit welcher individuell notwendigen Rendite der Betroffene überhaupt eine Chance zu haben, nach Steuern, Inflation und zusätzlich entstehenden außergewöhnlichen Ausgaben ein ausreichendes Einkommen im Ruhestand und zwar bis ins hohe Alter zu erzielen. So sind zwar oft Bank- und Versicherungsprodukte vorhanden. Diese aber reichen oft nicht aus, um wirklich bis ins hohe Alter abgesichert zu sein.

Wenn dann noch außergewöhnliche Umstände dazukommen wie etwa Krankheit oder Arbeitslosigkeit, ist es für viele Menschen ganz unmöglich das Ziel der finanziellen Freiheit im Alter zu erreichen. Mit einer umfassenden Ruhestandsplanung dagegen lassen sich die notwendigen Sparraten und die notwendige individuelle Rendite berechnen – und die Anlagen entsprechend gestalten.

So ist es entscheidend, eine lebenslange Anlagestrategie zu fahren, die Ihnen wenigstens eine Chance bietet, eine ausreichende, individuell notwendige Rendite zu erzielen. Das Kapital sollte jedoch im Notfall wenigstens teilweise verfügbar sein oder als monatliches Zusatzeinkommen verwandt werden können.

So ist es ein Fehler vieler Menschen, bei der Kredit-finanzierenden Hausbank gleichzeitig das Guthaben verwalten zu lassen. Im Falle geringster Zahlungsschwierigkeiten durch Arbeitslosigkeit oder unvorhergesehener Ausgaben, blockiert oftmals die Bank den Zugriff auf das angelegte Guthaben. Verklausuliert und für den Anleger nicht sofort ersichtlich dient es Banken oft als Zusatzsicherheit für den Kredit. Gerade dann wenn es Ihnen finanziell mal schlecht geht, wird Ihr Notgroschen blockiert, anstatt Ihnen über die schwierige Zeit zu helfen.

Trennen Sie also lieber die finanzierende Bank und die Verwaltung Ihres Vermögens.

Bei der Ruhestandsplanung konzentrieren wir uns auf zwei Bereiche: den Vermögensaufbau und die Vermögenssicherung, beides sowohl in der sogenannten Aktiv- als auch in der Ruhestandsphase. Dazu kommt die Aufklärung über und die Verwirklichung der existentiellen Grundsicherung

Neben den Zielen, immer – auch im hohen Alter – ausreichend Kapital zu haben für die Dinge des täglichen Bedarfs, zielt eine professionelle Ruhestandsplanung weiter.
Daraus ergibt sich eine zwingende Notwendigkeit der ausführlichen anlage- und anlegergerechten Beratung und Aufklärung, über jegliche Chancen und Risiken, bevor irgendeine Entscheidung über eventuelle Anlage- oder Produktlösungen getroffen werden sollte. Das gilt auch für die Aufklärung über weniger bekannte Risiken wie etwa das Verhalten mancher Banken.

Der beste Weg all dies genau zu planen besteht darin, eine ausführliche Ruhestandsbilanz erstellen zu lassen, um einen Überblick über Kapitalbedarf und notwendige Strategie zu erhalten. Werden Sie aktiv, rufen Sie uns an.

Weitere Informationen zum Thema Ruhestandsplanung erhalten Sie bei einem persönlichen Kennenlerntermin, auf unserer Website www.pn-ruhestandsplanerin.de, oder auf der Seite unseres Verbandes, www.bdrd.de. Wir freuen uns auf Sie!

Petra Neumann
Petra NeumannPetra Neumann - Ihre Ruhestandsplanerin - Aktuelles