Vermeintliche Sicherheit bedroht Ihr Vermögen 

Sparbücher und Tagesgeldkonten - es gibt sie immer noch - leider.

Seit Jahren befinden wir uns in einem Niedrigzinsumfeld.

Trotzdem werden diese unrentablen Anlageformen nach wie vor stark genutzt.

Warum ist das so?

Viele Deutsche haben Angst, falsche Anlageentscheidungen zu treffen, Schwankungsrisiken einzugehen und Verluste zu machen.

Dabei ist den meisten leider nicht bewusst, dass genau diejenigen, die ihr Geld in den schlecht verzinsten Anlageformen horten, bitteren Verlust erleiden. Die schleichende Inflation frisst die Kaufkraft des Geldes nach und nach immer mehr auf. Wie beim, für den Anleger positiven, Zinseszinseffekt wirkt auch die Inflation exponentiell - und das wiederum ist gar nicht positiv.

Selbst wenn die aktuelle Inflation niedrig ist - sie wird zurückkommen. Aufgrund der enormen Liquidität in den Märkten wird sie uns irgendwann wahrscheinlich sehr unbequem treffen.

"Inflation ist vergleichbar mit starkem Alkoholkonsum. Die guten Effekte kommen zuerst, die negativen viel später. Beides kann abhängig machen und schwer sein zu kontrollieren, vor allem wenn es gerade anläuft. Und genau wie beim Alkoholkonsum ist es bei der Inflation nur sehr schwer sie zu stoppen, da dann die negativen Effekte zuerst auftauchen und die positiven später" -Milton Friedman-

Warum Menschen Risiken scheuen

Gründe für die Angst der Bevölkerung vor Verlusten bei anderen Anlageklassen gibt es mehrere. Zum einen wäre da die schlechte Beratung, die manche Finanzberater leider abliefern. Oftmals führt das zu einem lebenslangen Vertrauensbruch zwischen Kunden und der Finanzbranche im Allgemeinen.

Zum anderen die regelrechte Hetze gegen Aktien in den Medien. In den Medien lassen sich nur zwei Sichtweisen gut verkaufen. Entweder der totale Boom und Wachstum - oder der Crash, die fatale Finanzkrise! So etwas wie gesundes Wirtschaftswachstum lässt sich nun einmal nicht gut verkaufen, da es nicht wirklich spannend klingt.

Eines ist aber vollkommen klar: Dass beispielsweise Film- oder Schiffsbeteiligungen eine spekulative Geldanlage mit entsprechend sehr hohen Risiken sind, sollte mittlerweile jedem bewusst sein. Diese Anlagen haben allerdings nicht viel mit offenen Investmentfonds, vor allem mit Aktienschwerpunkt, zu tun!

Breit gestreute Aktienfonds sind langfristig gesehen echte Renditemaschinen - natürlich mit zwischenzeitlichen Kursschwankungen, aber dafür wird der Anleger schließlich auf lange Sicht belohnt.

Halten Sie sich immer vor Augen ...

Was tun Sie, wenn Sie morgens aufstehen?

  • Frühstücken: Was essen Sie morgens und wer stellt diese Produkte her?
  • Zähneputzen: Vielleicht mit der Zahnbürste bzw. Zahnpasta von Oral B?
  • Dann fahren Sie zur Arbeit - wahrscheinlich mit einem Auto. Welche Marke - BMW, Audi, Mercedes, VW, Opel, ...?
  • Für welche Firma arbeiten Sie dann, sobald Sie angekommen sind? Welche Dienstleistungen oder Waren bietet Ihr Unternehmen an? Welche Zulieferer oder Geschäftspartner hat die Firma?
  • Von welchem Konzern werden Ihre Arbeitsutensilien hergestellt?
  • Wer stellt die Produkte für Ihr tägliches Leben her?

Fällt Ihnen etwas auf?

Wir werden den Großteil dieser Angebote immer brauchen, selbst in oder nach einer Finanzkrise. Daher wird es dafür auch immer Firmen geben.

Wenn nicht, dann würde es keine produzierenden Unternehmen mehr geben und wir würden wieder in der Steinzeit leben und wären ein Entwicklungsland - äußerst unrealistisch, finden Sie nicht?

Die meisten Unternehmensformen sind Aktiengesellschaften. Ist man in diese Firmen über breit gestreute Investmentfonds investiert, so sind Sie natürlich an deren Gewinne durch Dividenden und Kurssteigerungen beteiligt.

Aufgrund der aktuellen Situation wird es allerhöchste Zeit, dass ein Umdenken bei vielen Bürgern stattfindet.

Durch zu konservatives Denken und der Suche nach Sicherheit verbauen sich viele ihre finanzielle Freiheit. Dabei ist, wie oben angesprochen, dass Sparbuch und Tagesgeld ohnehin nur eine vermeintliche "Sicherheit". Bauen Sie sich (weiterhin) Ihr privates Vermögen für eine goldene Zukunft auf.

Fragen zum News-Artikel - wir beraten Sie gerne.

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Petra Neumann - Die Ruhestandsplanerin
Telefon: 04952-8 17 01 - mail: neumann@pn-ruhestandsplanerin.de

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